Veganer Liptauer


(Bild von Wisdom)

Ich bin mal wieder dabei meinen Rezepte-Ordner aufzuarbeiten. Ganz oft streune ich durchs Netz und schaue mir Rezepte an, die, die mir gefallen, speichre ich dann ab um sie Nachzukochen. Natürlich kann ich die Fülle an Rezepten nur schwer bewältigen, aber ab und zu kann ich immer wieder ein paar Schübe an diesen nachkochen. So auch aktuell. Schon eine Weile liegt auch dieser Liptauer auf meiner Ablage. Ich habe schon mal Freestyle einen gemacht, der war auch sehr lecker, aber für Leute die gerne ein Rezept haben, kann ich dieses hier empfehlen. Es ist von der lieben Claudia von Totally Veg! (http://totallyveg.blogspot.co.at)

Zutaten (für eine große Portion):


500 gr Sojajoghurt, natur
40 gr Margarine (Alsan)
2 ½ El Paprikapulver, edelsüß
1 ½ Tl Senf
1 ½ Tl Kapern
1 – 2 Knoblauchzehen, gepresst
¼ Tl Agavensirup (oder Zucker)
½ Tl Kümmel
Salz
½ Zwiebel, fein gewürfelt
80 gr Essiggurkerl (süß-sauer), fein geschnitten
1 Pfefferoni, fein geschnitten (optional)


24 Stunden vorher das Sojajoghurt in einem mit Leinentuch ausgestatteten Sieb abtropfen lassen. Dann gut ausdrücken und in eine Schüssel geben. Mit der Margarine, am besten mit einem Stabmixer, glatt rühren. Dann Paprikapulver, Senf, Kapern, Knoblauch, Agavensirup, Kümmel und etwas Salz hinzugeben und weiter mixen, bis die Zutaten gut vermischt sind. Zwiebel, Essiggurken und Pfefferoni unterheben und mit Salz abschmecken. Etwa eine Stunde kühl stellen. 

Hummus


(Bild von Wisdom)

Ich kaufe nicht wirklich viel an Fertigprodukten, das meiste mache ich selbst. Bei Hummus muss ich aber zugeben, dass ich ganz oft nicht auf den Green Heart Hummus Lemon Koriander verzichten kann. Ich mag den sehr, deshalb wird bei mir äusserst selten Hummus fabriziert. Von dem Blog Gourmandises végétariennes (http://gourmandisesvegetariennes.blogspot.de) habe ich jetzt aber dieses tolle Hummus Rezept und werde es öfters machen, weil es ganz vorzüglich schmeckt! Ist definitiv eine Empfehlung (und man kann es ja auch in einen Lemon Koriander Hummus verwandeln ;))

Zutaten (für eine große Portion Hummus):


1 Glas Kichererbsen
3 El Olivenöl
2 El Zitronensaft
2 Tl Tahin
½ Tl Kreuzkümmel, geröstet und zerstossen
1 Knoblauchzehe
Salz
Paprika edelsüß
Chiliflocken

Kichererbsen abspülen. Mit Olivenöl, Zitronensaft und 2-3 EL Koch-oder Einweichwasser in einen hohen Becher geben. Pürieren. Tahin (Menge nach Geschmack, am besten mit einem TL anfangen) , gepresste Knoblauchzehe und Kreuzkümmel dazu geben. Alles verrühren und mit Salz abschmecken. Vor dem Servieren in einer Schüssel anrichten, etwas Olivenöl darüber träufeln. Paprikapulver und Chiliflocken darüber streuen.

Gulasch à la Veganista


(Bild von Wisdom)

Zimt_Zucker aus dem Forum hat mich motiviert das Gulasch aus dem Buch La Veganista nachzukochen. Ich mache regelmäßig Gulasch, meist mit anderen Rezepten, oft sind Kartoffeln sehr dominant. Hier sind es die Sojaschnetzel und ich muss zugeben, ich würde sie fast einem Kartoffelgulasch vorziehen. Es war ausgesprochen lecker und die Würze perfekt. Dazu gabs frisches Baguette, geht aber auch mit Kartoffeln oder anderen Beilagen. Die Flüssigkeitsmenge habe ich drastisch reduziert, was wirklich von Nöten war!

Zutaten (für vier Personen):

160 gr Sojaschnetzel, grob
400 ml Gemüsebrühe
2 Zwiebel
4 Stk. Paprika, rot
4 El Tomatenmark
200 ml trockener Rotwein
400 gr Tomatenpassata
3 El Sojasoße
2 Tl Harissa
10 Stück Gewürzgurken
60 ml Gurkensud
Salz, Pfeffer
4 El Bratöl

Sojaschnetzel mit kochender Gemüsebrühe übergießen und ca. 5-10 Minuten (achtet auf die Packungsangabe) ziehen lassen. Schnetzel in ein Sieb gießen (Flüssigkeit auffangen), etwas abkühlen lassen und gut ausdrücken. Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Paprika in mundgerechte Stücke schneiden. In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen. Die Sojaschnetzel bei großer Hitze ca. 5 Minuten anbraten, dann die Hitze etwas reduzieren und die Zwiebelwürfel dazu geben, 1-2 Minuten mitbraten. Die Sojaschnetzel sollen schön gebräunt und die Zwiebeln glasig sein. Das restliche Öl und das Tomatenmark in die Pfanne geben. Rösten, bis das Tomatenmark bräunlich ist, dann mit Rotwein ablöschen. Paprikawürfel, Tomatenpassata, Sojasauce, Gurkenwasser, die Gemüsebrühe und das Harissa hinzufügen. Ca. 25 Minuten zugedeckt köcheln lassen. 5 Minuten vor dem Ende der Garzeit die Gewürzgurken in Scheiben schneiden und hinzufügen. Mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und ggf. etwas Gurkensud abschmecken.

Vegan Andouille Sausage


(Bild von Wisdom)

Okay, was diese Wurst mit einer Andouille Sausage gemeinsam hat, weiß ich nicht, aber ich mag sie - sehr! Ich teste mich gerade ein bisschen durch Wurstrezepte und diese gehört ab sofort zu meinen Favoriten. Ich finde die Gewürze perfekt abgestimmt, vielleicht könnte man an der Optik noch arbeiten, aber sowohl in einem Eintopf als auch als simple "Bratwurst" ist diese Andouille Sausage einfach lecker. Das Rezept stammt von dem tollen Blog "Vegan Dad" (http://vegandad.blogspot.co.at)


Zutaten (für vier Würste):

80 gr (½ cup) Kichererbsen aus dem Glas, abgetropft
250 ml (1 cup) Gemüsebrühe, kalt
1 El Olivenöl
2 El Sojasoße
160 gr (1 ¼ cup) Gluten/Seitan fix
12 gr (¼ cup) Hefeflocken
1 Tl Thymian, getrocknet
1 ½ Tl Knoblauchpulver
1 Tl Zwiebelpulver
2 Lorbeerblätter, fein gekrümelt
1 Tl roter Pfeffer, gemahlen oder geflockt
1 El Paprikapulver, geräuchert
1 Tl Salbei, fein gehackt
1 Tl Zucker
1 Tl Salz
1 Tl frisch gemahlener Pfeffer


Einen Dämpfer herrichten. Dafür in einen großen Topf Wasser geben, den Dämpfeinsatz einsetzen, den Deckel darauf geben. Auf höchster Stufe einschalten, das Wasser muss kochen. Vier Blätter Alufolie herrichten, um die Würste einzuwickeln. Die Kichererbsen in einer Küchenmaschine mahlen, bis nur noch kleine Stückchen vorhanden sind. Dann in eine Schüssel geben und alle anderen Zutaten dazu geben. Das Gluten am Schluss zufügen und kräftig einkneten. Es muss eine gebundene Masse entstehen. Dann in vier gleich große Teile teilen, jeden Teil zu einer Wurst formen und in je ein Stück Alufolie legen, dann fest einwickeln und die Enden wie ein Bonbon eindrehen. Jetzt in den Dämpfeinsatz legen und für 45 Minuten dämpfen. Danach die Wurst optional scharf anbraten oder in Scheiben schneiden und für einen Eintopf verwenden.

Grießauflauf mit Kirschen


(Bild von Wisdom)

Ich mache total selten süße Aufläufe. Zum Einen weil ich eh schon so viel backe und auch nicht so der Süßspitz bin, zum Anderen weil ich so etwas dann als Hauptspeise mache und dann gleich lieber "gemüsig" koche. Den Grießauflauf habe ich auf dem Blog Soul Vood (http://soulvood.blogspot.co.at) entdeckt und dachte mir, ach komm, mal wieder einen süßen Auflauf. Gesagt, getan und den kann man wieder machen, weil, eigentlich ganz lecker!

Zutaten (für vier Personen):

60 gr Margarine
100 gr Zucker
1 El Vanillezucker
ein paar Tropfen Bittermandelextrakt
2 El veganer Sauerrahm
150 gr Grieß
120 gr Mehl
1 gehäufter Tl Backpulver
1 Prise Salz
250 ml Sojamilch
500 gr Kirschen
Mandelblättchen zum Bestreuen

Das Backrohr auf 180°C vorheizen. Grieß, Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen und zur Seite stellen. Margarine mit Zucker, Vanillezucker und Bittermandelextrakt schaumig rühren. Sauerrahm dazu geben und gut durchrühren. Dann abwechselnd die Mehlmischung und Sojamilch dazugeben und glatt rühren. Anschließend die Kirschen unterheben. Die Masse in eine gefettete und mit Semmelbröseln ausgestreute Form füllen und mit Mandelblättchen bestreuen. Für 60 Minuten backen. Dazu passt Vanillesoße.

Seitan und Champignon-Pfifferling Stew


(Bild von Wisdom)

Das Rezept für dieses Gericht stammt mal wieder aus "Isa does it" von Isa Chandra Moskowitz. Ich habe es allerdings abgeändert und keine getrockneten Pilze verwendet, sondern frische Bio Pilze vom Markt. Entschieden habe ich mich für eine Mischung aus Champignons und Pfifferlingen. Bei der Seitan Wurst habe ich auf Chorizo von Wheaty zurück gegriffen. Das Stew ist einfach köstlich!


Zutaten (für vier Personen):

1 El Olivenöl
1 Zwiebel, groß, geviertelt und in dickere Ringe geschnitten
1 Tl Salz, plus eine Prise
4 Knoblauchzehen, fein geschnitten
3 Karotten, mittelgroß, geschält, eineinhalb cm dick geschnitten
1 cup (250 ml) Rotwein
1 Tl Rosmarin, getrocknet
1 Tl Thymian, getrocknet
1 Tl Paprikapulver, süß
½ Tl Fenchelsamen, gemahlen
frisch gemahlener Pfeffer
750 gr Pfifferlinge und Champignons, gemischt
3 cups (750 ml) Gemüsebrühe
700 gr Kartoffeln, gewaschen, mit Schale in größere Würfel geschnitten
¼ cup (30 gr) Mehl
½ cup (125 ml) Wasser
2 El Tomatenmark
3 vegane Seitanwürste, in dickere Scheiben geschnitten
etwas Petersilie


Einen großen Topf mit dem Olivenöl erhitzen. Die Zwiebel darin für etwa fünf Minuten anschwitzen. Dann den Knoblauch dazu und für 30 Sekunden mitschwitzen lassen. Jetzt die Karotten zufügen, den Wein, Rosmarin, Thymian, Paprika, Fenchel, 1 Tl Salz und schwarzer Pfeffer. Das ganze zum Kochen bringen und die Flüssigkeit reduzieren lassen, etwa drei Minuten lang. Dann die Pilze und die Gemüsebrühe dazu geben, abdecken und für fünf Minuten kochen lassen. Nun die Kartoffeln dazu geben, die Hitze etwas reduzieren und so lange köcheln lassen, bis die Kartoffeln durch sind. Das dauert etwa 10 Minuten. Das Mehl mit dem Wasser verquirlen, jetzt die Tomatenpaste und erst einen Teil der Mehl-Wasser Mischung dazu geben, gut umrühren und je nach Dicke der Soße noch mehr Mehl-Wasser Gemisch oder mehr Wasser dazu geben. Für etwa fünf Minuten köcheln lassen. Dann die Wurst dazu geben und unterrühren. Optional noch mit Gewürzen abschmecken, mit fein gehackter Petersilie servieren.

Vegane Hundeknochen


(Bild von Wisdom)

Ich liebe es für FreundInnen zu backen, warum also nicht für meine Hunde :-) In dem kleinen Backwarenladen in der Stadt habe ich eine Knochen Ausstechform von Städter entdeckt und war natürlich gleich hingerissen, Hundekuchen zu backen. Zusammen gemischt aus Hafer, Banane, Leinsamen, Mandeln und Dinkel-Vollkornmehl ist ein netter Teig entstanden und tolle Cookies, die meinen Hunden richtig lecker schmecken. Mir auch, ich hab sie nämlich selbst probiert!


Zutaten (für 20 Stück mit einer 9cm Knochenform):

110 gr Dinkel-Vollkornmehl
120 gr Hafermark
2 Banane, klein, sehr reif
20 gr gemahlene Mandeln
2 El Leinsamen, geschrotet
5 El Wasser, kalt


Leinsamen mit Wasser glatt rühren und zur Seite stellen. Bananen mit einer Gabel zu einem Brei zerdrücken. Vollkornmehl, Mandeln und Hafermark zugeben, zum Schluss die Leinsamen-Wasser Mixtur einrühren. Zu einem glatten Teig kneten. Das Backrohr auf 175°C vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 0,5 cm dick ausrollen. Mit einer 9 cm Form Knochen ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für 15 Minuten backen. Die Knochen sollten leicht gebräunt sein. Auskühlen lassen und in einer Blechdose kühl und trocken lagern.

Käse-Goldfischli


(Bild von Wisdom)

Wir machen meist einmal in der Woche einen Spieleabend und es gibt dann so tolle Dinge wie Popcorn, Chips, Salzbrezen und selbst gemachte Torte. Als verifizierter (:'D) Öko Haushalt gibts eben die Chips und Salzbrezen vom Öko Laden und die Popcorn werden selbst aus Davert Mais gepoppt. Ich wollte es allerdings so ein bisschen auf die Spitze treiben und habe Käse-Goldfischli gebacken. Die kleinen Fischlis gibts ja leider nur im Supermarkt und zudem - was eigentlich auch der Hauptgrund für mein Backen war -  mit Käse natürlich nicht vegan. Auf der Amerikanischen Blogseite von "Mom versus food allergy" (http://momversusfoodallergy.com) bin ich dann auf dieses nette Rezept gestossen, habe mir in Berlin kurzerhand einen Mini Fisch Ausstecher von Städter zugelegt und bin in die Fischproduktion gegangen. Leider waren sie viel zu schnell aufgefuttert..


Zutaten (für ca. 80 Stück):

250 gr (2 cups) Mehl
1 Tl Salz
½ Tl Knoblauchpulver, fein
80 gr (½ cup) Veganer Käse, fein gerieben
115 gr (½ cup) Margarine
5 El Wasser, kalt


Das Mehl, Salz und Knoblauchpulver miteinander vermischen. Den Käse dazu geben und alles gut vermengen. Jetzt die Margarine in kleinen Stücken dazu geben und gut miteinander verkneten. Nach und nach das Wasser zugeben, bis ein glatter Teig entsteht. Diesen zu einem flachen Kreis drücken, in eine Frischhaltefolie geben und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank geben. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1 cm dick ausrollen. Das Backrohr auf 175°C vorheizen. Aus dem Teig mit einer kleinen Fischform (z.b. von Städter) kleine Fische ausstechen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Für etwa 10-14 Minuten backen. Auskühlen lassen und in einer Blechdose aufbewahren.

Glutenfreier Victoria Sponge Cake


(Bild von Wisdom)

Ich bin im glutenfreien Backen nicht sehr geübt, deshalb habe ich mich in den Staaten etwas damit beschäftigt. Es ist unglaublich welche Bedeutung dort glutenfreies, veganes Backen hat. Bestimmt die Hälfte aller veganen Backwaren sind parallel dazu glutenfrei. Ich habe einen glutenfreien Backkurs besucht, das Problem ist, dass viele der Mehlsorten die es in Amerika gibt, hier sehr schwer zu bekommen sind. Man greift also entweder auf eine Reformhaus oder Bioladen Mehlmischung zurück (die leider nicht so toll ist wie ein selbst zusammen gesetzter Mix) oder mischt sich selbst was. Wie auch immer, dieser Victoria sponge cake funktioniert mit beiden Varianten. Das Originalrezept stammt übrigens - man glaubt es kaum - von Jamie Oliver!

Zutaten (für eine 20er Springform):

300 gr Margarine
300 gr glutenfreie Mehlmischung
300 gr Zucker
2 Vanilleschoten
200 gr Sojajoghurt
2 Zitronen, Zeste
2 Tl Backpulver
½ Tl Xanthan Gum


Für die Füllung:
200 gr Puderzucker
100 gr Margarine
150 gr Erdbeeren
5 El Erdbeermarmelade


Für die Deko:
Puderzucker
Große Erdbeeren


Das Backrohr auf 190°C vorheizen. Zwei 20 cm Formen mit Backpapier auslegen. Die zimmerwarme Margarine mit dem Zucker für etwa fünf Minuten schaumig schlagen. Die Vanilleschoten auseinander schneiden und mit einem Messer auskratzen. Die Vanille zur Margarine geben, ebenso das Joghurt und die Zitronenschale. Alles vermixen, damit es gut untereinander gemischt ist. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Xanthan Gum mischen und in die Margarinemischung einarbeiten. Wenn es zu dick ist kann man einen kleinen Schluck Reismilch dazu geben. Den Teig auf beide Formen aufteilen und für 15 – 20 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Den Teig komplett auskühlen lassen. Dann das Frosting zubereiten. Dafür die Margarine für die Füllung schaumig schlagen den Puderzucker einsieben und auf kleiner Stufe einmixen. Optional, sollte es zu fest sein, etwas Reismilch dazu geben. Einen der Böden auf eine Tortenplatte stellen, mit dem Frosting bestreichen, die Erdbeeren darauf setzen. Auf die Unterseite des zweiten Bodens die Erdbeermarmelade streichen und auf die Erdbeeren drücken. Etwas runter drücken. Dann den Deckel mit Puderzucker bestäuben und Erdbeeren dekorieren. Kalt stellen.

Rosmarin-Olivenöl Bagels


(Bild von Wisdom)

Ich habe schon einige Bagelversuche hinter mir, aber irgendwie war ich nie so richtig zufrieden damit. Aufgegeben habe ich aber noch nicht, weil ich liebe Bagels einfach so sehr, dass ich die Flinte nicht ins Korn werfe. Mit diesem Rezept konnte ich mich selbst zum ersten Mal begeistern, die sahen nicht nur wie Bagels aus, sondern waren total lecker. Das Rezept stammt von dem Blog Lucysfriendlyfoods (http://lucysfriendlyfoods.wordpress.com)


(Zutaten für 8-10 Stück, je nach Größe):

2 El Zucker
½ El Brauner Zucker
1 ½ Tl Salz
1 El Trockenhefe
1 El Olivenöl
300 ml Wasser, warm
500 gr Mehl
1 El Rosmarin, frisch, fein gehackt
1 El Natron
1 El Hafermilch, zum Bestreichen
Etwas grobes Meersalz

In eine große Schüssel das Mehl geben. Eine Mulde hinein machen und das Wasser, die beiden Zuckersorten, Salz, Öl und Trockenhefe vermischen. Dann zugedeckt zur Seite stellen, damit die Hefe sich auflöst. Nach etwas zehn Minuten aus der Masse einen glatten Teig kneten, optional noch etwas Flüssigkeit oder Mehl zufügen. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort für etwa eine Stunde gehen lassen. Es empfiehlt sich den Teig in eine mit Olivenöl gefettete Schüssel zu legen. Das Backrohr auf 220°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit Olivenöl bestreichen. Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Den Teig in sieben bis zehn gleich große Teile teilen, jedes zu einem runden Brötchen formen. Mit einem Holzlöffel in der Mitte jedes Brötchens ein Loch drehen, das etwa zwei cm groß ist. In das kochende Wasser das Natron geben und die Bagels je 30 Sekunden darin kochen. Dann auf das Backpapier legen und mit Milch bestreichen, mit etwas Rosmarin und Meersalz bestreuen. Jetzt für etwa 15 – 20 Minuten (je nach Größe) backen, die Bagels sollten goldbraun sein. Auskühlen lassen.