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09 December 2007 @ 01:48 pm
Herbe Schokokuppeln  

(Bild von Wisdom)

Kekse müssen nicht immer zuckersüss sein, um zu schmecken und vorallem müssen sie nicht immer gelingen (wenn man neue Rezepte ausprobiert). Es ist das erste und einzige Rezept dass dieses Jahr im Keksbackmarathon misslungen ist. Warum ich es trotzdem in den Suppentopf stelle? Weil es jetzt einfach ganz toll ist. Da ich spätestens beim Auseinanderfließen im Rohr gemerkt habe, dass es nichts wird, habe ich es nach meiner eigenen Kreation - natürlich mit aufnotierten Mengenangaben - abgewandelt. Aus Schokospritzgebäck wurden herbe Schokokugeln, die wirklich mehr als fantastisch geworden sind!

Zutaten (für ca. 45 Stück):

100 gr Mandeln gemahlen
200 gr Margarine
200 gr Mehl
75 gr Puderzucker
170 gr Speisestärke
2 Prisen Salz
130 gr Zartbitterkuvertüre mit hohem Kakaogehalt (80% z.b.)

Kuvertüre im Wasserbad bei kleiner Temperatur langsam schmelzen. Die restlichen Zutaten vermengen, geschmolzene Kuvertüre unterheben. Hasel - bis Walnussgroße Kugeln formen. Auf ein Backblech setzen. Bei 175°C im vorgeheizten Backrohr etwa 8 Minuten backen. Die Kuppeln müssen richtig gut durchgekühlt sein, dann werden sie schön fest. Am besten ein paar Stunden bei guter Kälte auskühlen lassen. Nach Lust und Laune könnte man sie mit feinen Zartbitterstreifen verzieren. (einfach mit einer feinen Tülle schnell mehrmals quer übers Blech fahren)