16 May 2012 @ 10:56 pm

(Bild von Wisdom)

Ein adaptiertes Rezept aus dem Blog "Vegan und lecker" (der übrigens immer sehr nette Rezepte parat hält). Da ich nur Dinkel- und kein Weizenmehl im Haus hatte, auch keine Walnüsse und Co, habe ich den Kuchen kurzfristig in einen Dinkel-Apfelkuchen mit Kokos und Mandelblättchen abgewandelt. Dazu gab es Kokossahne. Und schon alles weg...

Zutaten (für eine 24er Springform):

Für den Kuchen:
160 gr Margarine
120 gr Rohrzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 El Speisestärke
50 gr Sojasahne
75 ml Wasser
2/3 Päckchen Backpulver
250 gr Dinkelmehl

Für den Belag:
3 große Äpfel
1 handvoll Kokosflocken
1 handvoll Mandelblättchen

Für die Streusel:
200 gr Dinkelmehl
140 gr Margarine
70 gr Zucker

Margarine mit Zucker kräftig schaumig schlagen. Den Vanillezucker hinzufügen. Ebenso die mit 2 El Wasser angerührte Speisestärke. Alles gut mit dem Handrührgerät vermischen. Mehl mit dem Backpulver mischen, Sojasahne mit dem Wasser vermischen und beide Mischungen abwechselnd zur Margarine-Zucker Mischung geben. Der Teig sollte eine zäh-reissende Konsistenz haben, ist das nicht der Fall, noch etwas Flüssigkeit zugeben. Das Backrohr auf 175°C Heissluft vorheizen. Eine Springform mit Backpapier auskleiden, den Teig hinein füllen und glatt streichen. Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in schmale Spalten schneiden. Diese mit geringem Abstand in den Teig drücken. Die Kokosflocken und Mandelblättchen über den Äpfeln verteilen. Für die Streusel das Mehl, die Margarine und den Zucker verkneten und Streusel formen. Sollte der Teig zu weich sein, noch etwas Mehl zufügen, ist er zu trocken, etwas Flüssigkeit dazu geben (z.b. in Form von Sojamilch). Die Streusel grob über dem Kuchen verteilen und schließlich für etwa 50 bis 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Gut auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen. Optional (Kokos)Sahne dazu reichen. 
 
 

(Bild von Wisdom)

Diese tolle Torte stammt von der Küchenfee von Veganpassion. Ich habe sie minimal abgeändert und für meine Mama zum Muttertag gebacken. Sie ist fantastisch und auch ein optisches Highlight. Eine richtig feine, festliche, frühlingshafte Torte. 

Zutaten (für eine 26er Springform):

Für das Himbeer-Rhabarber Kompott:
4 Stangen Rhabarber
1/2 Tl Vanillepulver
4 El Wasser
3 El Himbeermarmelade
4 El Vollrohrzucker
1/2 Tl Agar Agar

Für das weiße Schokoladenmousse:
2 Packungen Soyatoo, Soja- oder Reissahne, aufschlagbar
200 gr weiße Reismilchschokolade (oder andere vegane, weiße Schokolade)
2 Tl Sahnesteif

Für den Mandel-Mürbteig:
90 gr Mandeln, gemahlen
50 gr Mehl
50 gr Zucker
2 Prisen Salz
2 Prisen Koriander, gemahlen
1/2 Tl Nelken, gemahlen
60 gr Alsan 
2 El Sojamilch

Für den Biskuit:
480 gr Mehl
240 gr Zucker
1 Packung Backpulver
1/2 Tl Vanillepulver
2 El Stärke
100 ml Sonnenblumenöl
440 ml Mineralwasser, kohlensäurehaltig

Sonstiges:
Himbeergeist (optional)
Frische Himbeeren (optional)
Süße Gewürzblüten von Sonnentor (optional)

Für das Kompott: Den Rhabarber schälen und in 2-3 cm lange Stücke schneiden. Das kalte Wasser mit dem Agar-Agar anrühren und zusammen mit dem Rhabarber und der Vanille unter ständigem Rühren aufkochen. Wenn der Rhabarber weich wird die Marmelade dazu geben, ebenso den Vollrohrzucker. Das Kompott drei bis fünf Minuten unter Rühren köcheln lassen und zur Seite stellen. 
Für das weiße Schokoladenmousse: Die Schokolade im Wasserbad schmelzen, zur Seite stellen und leicht abkühlen lassen. Währenddessen die gekühlte Sahne mit dem Sahnesteif aufschlagen und die Schokolade, die etwas ausgekühlt ist, mit in die Sahne "einschlagen". Jetzt die Mousse in den Kühlschrank stellen und auskühlen lassen. 
Für den Mürbteig: Alle Zutaten miteinander verkneten, in eine mit Backpapier ausgelegte 26er Springform drücken und bei 200°C Ober- und Unterhitze für ca. 15 bis 20 Minuten backen Der Teig sollte goldgelb sein und der Rand leicht braun. Komplett auskühlen lassen.
Für den Biskuit: Mehl, Zucker, Backpulver, Vanille und Stärke mischen. Öl und Mineralwasser langsam einrühren und zu einem glatten Teig verarbeiten. Nicht zu viel rühren, nur so, wie es notwendig ist. In eine gefettete Springform geben und im vorgeheizten Backrohr bei 160°C Heissluft für etwa 60 bis 70 Minuten backen. Den Biskuit komplett auskühlen lassen und mit einem Bindefaden teilen. 
Schichtung: Für die Schichtung den Mürbeteig auf eine Tortenplatte stellen und mit einem Tortenring umschließen. Den Mürbeteig mit  der Hälfte des Kompotts bestreichen und den ersten Biskuitboden darauf legen. Den Biskuit optional mit Himbeergeist tränken und dem restlichen Kompott bestreichen. Die Hälfte des Mousse auf dem Kompott verstreichen, glatt streichen, den zweiten Biskuitboden darauf platzieren. Auch diesen optional mit Himbeergeist tränken und die restliche Mousse darauf streichen und an den Seiten der Torte verteilen (am besten oben beginnen, etwas über lassen, die Torte einige Stunden in die Kühlung stellen und schließlich den Rest erledigen). Mit Spritzern, Himbeeren und Blüten verzieren, kalt stellen. 
 
 
11 May 2012 @ 06:51 am

(Bild von Wisdom)

Ein ganz feiner Kuchen, der trotz dem halben Anteil an Vollkornmehl sehr saftig ist. Erdbeeren und Rhabarber sind die perfekte Kombination und ergänzen sich prima. Rhabarber gibt es momentan in Hülle und Fülle - also einfach mal ausprobieren. 

Zutaten (für eine 22er Springform):

Für den Belag:
300 gr Rhabarber
250 gr Erdbeeren
1/4 cup Zucker
2 Tl Speisestärke

Für den Kuchen:
1 cup Weizenmehl, Typ 550
1 cup Vollkornmehl
1 1/2 El Kichererbsenmehl
1/2 El Backpulver
1/2 Tl Natron
1/2 Tl Salz
3/4 Tl Zimt
1/2 cup Zucker
1/4 cup Sojajoghurt, Vanille
3 El Öl
1 Tl Vanillepulver
3/4 cup Sojamilch (Vanille optional)

Für die Crumble:
1/4 cup Vollkornmehl
1/4 cup Weizenmehl, Typ 550
1/8 Tl Backpulver
3 El Zucker
2 1/2 El Margarine
1/2 Tl Vanillepulver
etwas Sojamilch, wenn zu fest

Für den Belag den Rhabarber ungeschält in ca. 1,5 cm große Würfel schneiden. Den Zucker dazu geben, ebenso die Stärke, alles gut verrühren und stehen lassen. Die Erdbeeren vierteln, aber separat stehen lassen. Für den Kuchen die Mehle miteinander vermischen, dann das Backpulver, Natron, Salz, Zimt und Zucker dazu geben. Alles gut vermischen. In einer zweiten Schüssel das Joghurt, Öl, Vanille und Sojamilch miteinander vermischen. Die nassen zu den trockenen Zutaten geben und unterrühren. 3/4 des Teigs in die vorbereitet Springform geben. Das Backrohr bei 180°C Heissluft vorheizen. Die Erdbeeren jetzt zum Rhabarber geben und kurz untermengen. Alles auf dem Teig verteilen und leicht andrücken. Nun das restliche 1/4 des Teiges darüber glatt streichen. Für die Crumble alle Zutaten mit den Händen verkneten und Krümel formen, diese über dem Kuchen verteilen. Der Kuchen kommt jetzt für ca. 40 bis 50 Minuten ins Rohr, Stäbchenprobe machen. Danach komplett auskühlen lassen und schließlich mit Puderzucker bestäuben.
 
 
11 May 2012 @ 06:48 am

(Bild von Wisdom)

Diese Erdbeertorte ist eine Eigenkreation, die ich zum Geburtstag meiner Mama gebastelt habe. Beim Biskuit habe ich auf "altbewährtes" zurück gegriffen, ansonsten wird nur fleißig geschichtet, einmal eine Schokomousse und einmal eine Erdbeer-Buttercreme. Abschluss bildet eine frische Schicht aus Erdbeeren und Gelee. 

Zutaten (für eine 24er Springform):

Biskuitboden hell (wichtig, dieser Boden muss zweimal gebacken werden, deshalb doppelte Zutatenmenge einkaufen):
230 gr Mehl
100 gr Zucker
1 Packung Backpulver
40 gr Öl
240 ml Mineralwasser, prickelnd
1 Prise Salz
1 Msp Vanille
1/2 Zitrone, Schale

Füllung: Mousse au chocolat
100 gr Zartbitterschokolade
250 ml Soyatoo, aufschlagbare Sojasahne
1 El Brandy

Füllung: Erdbeer-Buttercreme
1 Packung Vanillepuddingpulver
350 ml Sojamilch
5 El Erdbeermarmelade, gehäuft
evtl. etwas Zucker
250 gr Margarine 

Sonstiges: 
6 El Erdbeerlikör
6 El Erdbeermarmelade

Für den Boden (dieser muss zweimal zubereitet werden): Die trockenen Zutaten miteinander vermengen. Dann die gemischten nassen Zutaten hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Im vorgeheizten Backrohr bei 160°C Heißluft für ca. 30 Minuten backen. Den Boden komplett auskühlen lassen und schließlich mit einem Bindefaden in zwei Böden teilen. Den Boden nach dem selben Rezept noch einmal backen, auskühlen lassen, nicht mehr teilen. Für das Mousse: Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen. Sojasahne und Brandy zugeben und mit dem Rührgerät aufschlagen. Einige Stunden kalt stellen. Für die Buttercreme: Das Puddingpulver nach Packungsanweisung mit Zucker und Sojamilch anrühren, beim Aufkochen die Erdbeermarmelade einrühren, einen dicken Pudding kochen. Die zimmerwarme Margarine (Alsan) schaumig schlagen. Den gekochten Pudding bei stetem Umrühren auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und schließlich Esslöffelweise unter die Margarine rühren und zu einer Buttercreme verarbeiten. Im Kühlschrank auskühlen lassen, bis eine feste Buttercreme entsteht. Torte zusammen bauen: Nun geht es ans Schichten. Den ersten, geteilten Biskuitboden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umspannen. Den Boden mit etwas Likör tränken und Marmelade bestreichen. Nun die Erdbeer-Buttercreme aufbringen und glatt streichen. Den zweiten halbierten Boden drauflegen und andrücken. Auch diesen Boden mit Likör tränken. Darauf die Schokoladenmousse glatt streichen. Jetzt den dritten, ungeteilten Boden darauf legen, leicht andrücken und ebenfalls wieder mit Likör und auch Erdbeermarmelade bestreichen. Die Erdbeeren in Scheiben schneiden und darauf verteilen, evtl. Mandelblättchen anrösten und auch darauf verteilen. Das Tortengelee nach Packungsanweisung zubereiten und über den Erdbeeren verteilen, glatt streichen. Die Torte über Nacht kalt stellen und vorsichtig aus dem Ring lösen.
 
 
11 May 2012 @ 06:40 am

(Bild von Wisdom)

Das Rezept stammt von der Seite Veganguerilla, die sehr nett und empfehlenswert ist. Ich habe explizit nach einem glutenfreien Kuchen gesucht, da die Freundin meiner Mama zu Gast war. Sie hat Zöliakie und bekommt allgemein bei FreundInnenbesuchen oder Geburtstagsfesten praktisch nie Kuchen. Als Veganerin kennt man so was und weiß, wie dankbar man über jedes Angebot ist. Ich bin leider kein Profi im glutenfreien Backen, über mich aber daran. Für dieses Mal habe ich mich schlicht für einen Rohkostkuchen entschieden, damit habe ich nicht viel Erfahrung, ich finde aber, er ist ganz gut gelungen. 

Zutaten (für eine 18 bis 20 cm Springform):

250 gr Mandeln
100 gr Walnüsse
200 gr Datteln, getrocknet
2-3 El Kakao
250 gr Cashewnüsse
125 gr Kokosfett
1 Banane
20 - 50 ml Agavendicksaft
1 Vanilleschote
1/2 bis 1 Zitrone, Saft
ca. 50 - 100 ml Wasser
250 gr Beeren, gemischt

Die Cashews, Mandeln, sowie die getrockneten Datteln zunächst für mindestens zwei Stunden einweichen und im Anschluss das Wasser abgießen. Die Walnüsse grob hacken. Die Mandeln sowie die Datteln im Anschluss zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten (geht am einfachsten mit einem leistungsstarken Standmixer). Die Walnüsse sowie optional Kakaopulver hinzugeben und die Masse verkneten. Diese dann direkt in die Springform verteilen, den "Teig" an den Seiten leicht nach oben drücken. In den Kühlschrank stellen, während man den Rest zubereitet. Für die helle Cremefüllung die Cashews zusammen mit dem Kokosfett (geschmolzen), Agavendicksaft, der Vanille, Zitronensaft, etwas Wasser und der Banane in einen Standmixer geben und zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten. Mit Zitrone, Agavendicksaft und Vanille abschmecken. Etwa 1/3 (oder auch 1/4 davon) im Standmixer belassen und die Beeren hinzugeben. Erneut mixen - entweder bis ihr auch eine gleichmäßige Masse habt oder etwas kürzer, falls eure Füllung noch Fruchtstücke enthalten soll. Nun nur noch die Beeren-Füllung auf den Boden geben und glatt streichen. Die helle Cashewnusscreme darüber verteilen, erneut glatt streichen und für mindestens 4-5 Stunden (besser jedoch über Nacht) kalt stellen. Nach Belieben mit getrockneten Früchten, Nüssen etc. dekorieren. 
 
 
11 May 2012 @ 06:30 am

(Bild von Wisdom)

Ein sehr saftiger Apfelkuchen, der durch die Säure der Zitrone, die der Sojamilch zugefügt wird, eine quarkähnliche Teigkonsistenz erhält. Die Saftigkeit ist auch von der Anzahl der Äpfel abhängig, wer es lieber etwas trockener mag, kann bei der Menge an Äpfeln zurück fahren. Die Decke aus viel Marillenmarmelade und gerösteten Mandelblättchen rundet das ganze geschmacklich ab. 

Zutaten (für eine 24er Springform):

160 gr Margarine
140 gr Zucker
1 Prise Salz
2 Packungen Vanillezucker
260 gr Dinkelmehl, Typ 630
3 Tl Backpulver
1 Zitrone, Saft und Schale
150 ml Sojamilch
5 kleine Äpfel
3/4 Tl Zimt
5 El Sojajoghurt, Vanille
1/2 kleines Glas Marillenmarmelade
1 gute Handvoll Mandelblättchen
Puderzucker

Margarine mit Zucker, Vanillezucker und Salz Schaum schlagen. In einer weiteren Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und dem Zimt vermengen. In einer anderen Schüssel die Sojamilch, das Sojajoghurt, die Zitronenzeste und den Zitronensaft verquirlen. Kurz stehen lassen. Dann die Mehlmischung und die Joghurtmischung abwechselnd mit dem Mixer unter die Margarine rühren. Den Backofen auf 170°C Heissluft vorheizen, eine Backform mit 26cm mit Backpapier auskleiden und den Teig einfüllen, glatt streichen. Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und vierteln. Die Viertel leicht einschneiden. Eventuell mit etwas Zitronensaft beträufeln. Die Äpfel in den Teig drücken. Den Kuchen bei 170°C für ca. 55 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Kurz vor Ende der Backzeit die Marillenmarmelade richten, die Mandelblättchen ohne Fett in einer beschichteten Pfanne goldbraun rösten und schließlich den noch warmen Kuchen mit dick Marmelade bestreichen. Die Mandelblättchen darauf verteilen, zum Schluss mit Puderzucker bestäuben und komplett auskühlen lassen.
 
 
22 March 2012 @ 08:48 am

(Bild von Wisdom)

Ein großes, wildes Fettmonster, ausgestattet mit einem dunklen Schokoladenbiskuit, mit Rum getränkt, mit Bananen bestückt, massig feinste "Buttercreme" - Diät war gestern. Geschmack heute. Eine Nacht durchgezogen noch schmackhafter. Ausprobieren - begeistert auch auf der Kaffeetafel! 

Zutaten (für eine 24er Springform):

Für den Biskuit:
200 gr Zucker
2 El Kakaopulver, gehäuft
300 gr Mehl
2 Tl Backpulver, gestrichen
2 Tl Natron, gestrichen
1 Tl Salz, gestrichen
150 ml Öl, neutral
2 Tl Essig
400 ml Sojamilch

Für die Creme:
2 Packungen Puddingpulver, Vanille
400 ml Bananensaft
400 ml Sojamilch Vanille
5 El Zucker, leicht gehäuft
500 gr Margarine (Alsan)
100 gr Zartbitterschokolade, gehackt

Sonstiges:
3 El Rum
3 Bananen
Kakao

Für den Biskuit: Zucker, Kakaopulver, Mehl, Backpulver, Backnatron und Salz vermischen. Sonnenblumenöl, Essig und Sojamilch verrühren und unter die Mehlmischung rühren, nur mit einem Löffel, nicht mit dem Mixer, um die Struktur nicht zu zerstören. In eine gefettete Springform füllen und bei 180°C etwa 45 Minuten backen. Den Boden auskühlen lassen. In dieser Zeit die Creme zubereiten. Dafür den Pudding nach Packungsanleitung zubereiten, anstelle der Milch den Bananensaft und die Sojamilch im Gemisch verwenden. Den Pudding beim Auskühlen auf Zimmertemperatur immer wieder Rühren. Die zimmerwarme Margarine schaumig schlagen. Wenn beides etwa die selbe Temperatur hat den Pudding Esslöffelweise zur Margarine geben und alles mit dem Mixer schön verrühren. Zum Schluss die gehackte Zartbitterschokolade untermixen. Alles auskühlen lassen, die Masse wird schön fest. Den ausgekühlten Boden quer teilen und den unteren Teil auf eine Tortenplatte legen, mit einem Tortenring umstellen. Die Bananen in Scheiben schneiden und den unteren Boden, der vorher mit Rum getränkt wurde, mit den Scheiben belegen. Jetzt die Hälfte der Creme auf den Bananen verteilen, glatt streichen und den zweiten Boden darauf legen. Den oberen Boden ebenfalls mit der restlichen Creme bestreichen. Man kann den oberen Boden optional auch noch mit Rum beträufeln und Bananen belegen. Evtl. empfiehlt es sich die Bananen noch mit etwas Zitronensaft zu benetzen. Zum Abschluss die Creme glatt streichen und die Torte mit Kakao bestreuen. Am besten über Nacht kalt stellen, es wird alles schön kompakt und fest. Dann vorsichtig mit dem Messer aus dem Tortenring lösen. 
 
 
11 March 2012 @ 03:54 pm

(Bild von Wisdom)

Die beste Freundin meiner Mama hat Zöliakie und muss das erleiden, was viele VeganerInnen auch tragen müssen - sie hat einfach in der Konditorei oder beim Bäcker schlicht keine Kuchenauswahl. In ihrem Fall liegt es am Gluten, im veganen Fall eben an tierischen Produkten. Und weil ich weiß, wie das so ist, bebacke ich sie gerne. Aktuell steht ihr Geburtstag an und ich bin nicht unbedingt die Meisterin im glutenfreien Backen, deshalb experimentiere ich oft und teste immer mal wieder Rezepte. Glutenfrei und vegan ist nicht leicht, mir ist da schon der eine oder andere Kuchen in die Hose gegangen. Mit diesem habe ich allerdings einen Volltreffer gelandet. Er ist nicht nur glutenfrei und vegan, sondern auch noch fettarm, hat wenig Zucker, besteht aus Vollkornmehl und ich schwöre: Er schmeckt - trotzdem (oder gerade deswegen) :-) Das Rezept stammt (in abgewandelter Form) von dem Blog Veganolution. 

Zutaten (für eine Glasform/Brownieform von 20x20 cm):

120 gr Buchweizenvollkornmehl
40 gr glutenfreies Mehl, z.b. von Schär 
1/2 Packung Backpulver
50 gr Zucker
1 Tl Zimt, gestrichen
1 Tl Kardamom, gestrichen
1/8 Tl Salz
250 ml Sojamilch
2 El Rapsöl
15 bis 20 Zwetschgen, entkernt, halbiert

Backofen auf 170 °C (Heißluft) vorheizen. Form (20 x 20 cm) mit Backpapier auslegen. Buchweizen- und glutenfreies Mehl mit dem Zucker, Backpulver, Zimt, Kardamon und Salz in einer Schüssel vermengen. Sojamilch und Rapsöl dazu und mit dem Schneebesen verrühren, bis ein glatter Teig entsteht. In die Form gießen, mit den Zwetschgen belegen und im Ofen ca. 30 Min. backen. Stäbchenprobe machen. Komplett auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. 

 
 
10 March 2012 @ 10:58 pm

(Bild von Wisdom)

Ein netter Kuchen, der ganz viele Äpfel, ein bisschen Alkohol und einen feinen Mürbeteig sein Eigen nennt. Darauf eine Schicht Sahne, da Soyatoo ja jetzt wieder auf dem Markt ist, kein Problem. Sonntagskuchen. Oder einfach: Geht-immer-Kuchen. Das Rezept stammt aus dem Blog "Veganitäten". 

Zutaten (für eine 26er Springform):

Mürbeteig:
250 gr helles Mehl
1/2 Packung Backpulver
125 gr Zucker
1 Packung Vanillezucker
150 gr Margarine
2 El kaltes Wasser

Belag:
800 gr Äpfel
400 ml Apfelsaft
350 ml Apfelwein
2 Packungen Vanillepuddingpulver
6 El Zucker
1 Packung Soyatoo Schlagsahne
Zimt, gemahlen

Aus den Teigzutaten einen glatten Teig kneten, gegebenenfalls mehr Mehl oder Wasser hinzufügen. Teig in Klarsichtfolie wickeln und etwa 30 Min. im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, entkernen und grob würfeln. Teig aus dem Kühlschrank nehmen, ausrollen und in eine befettete 26cm-Springform drücken. Einen etwa 5cm hohen Rand hochziehen. Nun die Äpfel auf den Teig geben (sollte man die Äpfel feiner gewürfelt haben, empfiehlt es, sie direkt mit dem Pudding zu mischen und dann die Masse auf den Teig zu geben). Für den Pudding Apfelwein und -saft in einen Topf geben. Einige Esslöffel davon in eine kleine Schüssel geben und mit dem Zucker und dem Puddingpulver glatt rühren. Flüssigkeit aufkochen lassen, Topf vom Herd nehmen und die Puddingmasse einrühren und nochmals aufkochen lassen. Den Pudding über die Äpfel gießen. Den Kuchen bei 180°C im vorgeheizten Rohr etwa 60 Minuten backen. Der Teig sollte leicht gebräunt sein und die Puddingmasse eine Haut gebildet haben. Den Kuchen komplett (über Nacht!) auskühlen lassen, dann aus der Springform lösen. Die Sahne aufschlagen, auf dem Kuchen verteilen, glatt streichen und großzügig mit Zimt bestreuen. 

 
 
29 February 2012 @ 10:06 am

(Bild von Wisdom)

Dieser super schokoladige Schokoladenkuchen ist nach einem Rezept von Wistersno und ihrem tollen "Twoodledrum" Blog gebacken. Er ist so schokoladig, dass es einen fast weghaut - auch "Death by chocolate" genannt. Ich habe das Rezept verdoppelt, um es in einer 26er Form zu backen, zusätzlich habe ich noch die Angaben in Milliliter und Gramm abgewandelt, damit es für die "NachkocherInnenschaft" leichter ist, weil viele nicht gerne mit Cups backen. 

Zutaten (für eine 26er Springform): 

Für den Teig:
400 ml Sojamilch
2 Tl Apfelessig
290 gr Zucker
150 ml Rapsöl
2 Tl Vanilleextrakt
320 gr Mehl
65 gr Kakaopulver
1 1/2 Tl Natron
1 Tl Backpulver
1/2 Tl Salz

Für Füllung und Ganache:
5 El Marillenmarmelade
240 gr Zartbitterschokolade
150 ml Sojamilch
5 El Zucker

Backofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Springform einfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Sojamilch und Apfelessig in einer Schüssel vermischen und ein paar Minuten stehen lassen. Die trockenen Zutaten (bis auf den Zucker) in eine zweite Schüssel sieben und gut mischen. Zucker, Rapsöl und Vanilleextrakt zur Sojamilch-Apfelessig-Mischung geben und verrühren. Dann die trockenen Zutaten daraufgeben und verrühren, bis keine großen Klumpen mehr vorhanden sind. Ein paar kleine Klümpchen dürfen aber ruhig noch da sein. Den Teig in die Form gießen und ca. 30 bis 35 Minuten backen. Stäbchenprobe machen! Den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, erst danach aus der Form nehmen. Gff. den "Deckel" des Kuchens abschneiden, damit die Oberfläche schön eben wird. Den Kuchen dann in der Mitte durchschneiden und die untere Hälfte mit Marillenmarmelade bestreichen. Die obere Hälfte wieder aufsetzen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen, Sojamilch und Zucker unterrühren und den Kuchen damit einstreichen.
 
 
22 February 2012 @ 07:23 pm

(Bild von Wisdom)

Dieses tolle Rezept stammt von dem Blog "Totally Veg!". Eine feine Torte mit einem hellen Boden, einer Schicht aus eingekochten Äpfeln, einer Schicht Vanillepudding und dem sahnig-zimtigen Abschluss. Meine Variante ist etwas nieder geraten, weil ich statt einer 24er Form eine 26er Form verwendet habe. Wer es also gerne höher hat, einfach eine 24er Form anwenden. Bestreut habe ich die Torte mit der Chai-Küsschen Gewürzmischung von Sonnentor. 

Zutaten:

Tortenboden:
100 gr Margarine, zimmerwarm
100 gr Staubzucker
1 Packung Vanillezucker
2 El Sojajoghurt
1 Prise Salz
6 El Sojamilch
20 gr Zucker
2 El Sojamehl mit 4 El Wasser verrührt
110 gr Mehl, glatt
1 gestrichener Tl Backpulver

Apfelfüllung:
400 gr Äpfel, säuerlich
25 gr Puderzucker
1 Packung Vanillezucker
1 Prise Zimt
60 ml Wasser
2 El Zitronensaft
1/2 Packung Vanille Puddingpulver

Puddingschicht:
125 ml Sojamilch
1/2 Packung Vanille Puddingpulver
25 gr Staubzucker
1 Tl Agar-Agar
2 El Sojajoghurt, gehäuft

Zum Bestreichen:
1 Packung Sojasahne, aufschlagbar
1/2 Tl Zimt
1 Packung Sahnesteif

Zimmerwarme Margarine klein schneiden und mit Staub- und Vanillezucker sowie Salz mit dem Handmixer schaumig rühren. Sojajoghurt, Sojamilch, Zucker und Sojamehlgemisch hineinrühren. Mehl mit Backpulver verrühren, und mit den anderen Zutaten vermischen - jetzt aber mit der Hand, nicht mehr mit dem Handmixer. Eine Springform (24cm) sehr gut einfetten (oder mit Backpapier auslegen), Teig gleichmässig hineinfüllen und bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte gestochen, sauber wieder herauskommt. Auskühlen lassen, und vorsichtig aus der Form lösen. Für die Apfelfüllung: Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in 1 cm. grosse Würfel schneiden. Würfel mit Staub- und Vanillezucker, Prise Zimt sowie den Zitronensaft und dem Wasser bei geringer Hitze zugedeckt etwa 5 Min. dünsten. Puddingpulver mit 2 EL Wasser glatt rühren, mit einem Kochlöffel unter die gedünsteten Äpfel rühren und noch etwa 1 Min. kochen. In eine Schüssel füllen und auskühlen lassen. Den Tortenboden auf eine Platte legen, einen Ring darum stellen und mit der Apfelfüllung bestreichen. Kalt stellen. Für die Puddingschicht: 2 Esslöffel Sojamilch mit Puddingpulver und Zucker verrühren. Restliche Sojamilch aufkochen, von der Hitze nehmen, Puddingpulver und das Agar-Agar mit einem Schneebesen unterrühren und bei geringer Hitze unter ständigem Rühren aufkochen lassen, dann das Sojajoghurt rasch unterheben. Noch warm auf die Torte mit der Apfelschicht giessen, und gleichmäßig verstreichen. Kühlstellen, bis die Puddingschicht fest ist. Zum Schluss die Sojasahne mit dem Zimt und dem Sahnesteif aufschlagen, auf der Torte verteilen, die Torten am besten über Nacht kalt stellen. Dann aus dem Ring lösen.
 
 
12 February 2012 @ 03:55 pm

(Bild von Wisdom)

Das Rezept habe ich von "Twoodledrum", die wiederum hat es ursprünglich von der "Post Punk Kitchen". Ein saftiger, fester Marmorkuchen mit Bananengeschmack, der begeistert. Gebacken in einer 16cm Mini Gugelhupfform, dafür war die Menge gerade perfekt. Äusserst schmackhaft und überzeugend! Und die Zutaten hat man eigentlich meistens im Haus. 

Zutaten (für eine 16cm Mini Gugelhupfform):

3 mittlere Bananen, sehr reif, gut zerdrückt
150 gr Zucker
1 Tl Vanillepulver (z.b. von Sonnentor)
2 El Rapsöl
75 ml Sojamilch
200 gr Mehl
3/4 Tl Natron
3/4 Tl Salz
3 El Kakao
ca. 4 El Mineralwasser

Ofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Gugelhupfform einfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Die Banane mit dem Zucker verschlagen. Vanille, Öl und Sojamilch unterrühren. Mehl, Natron und Salz daraufsieben und kurz verrühren - nur so lange, bis die trockenen Zutaten gerade feucht sind. Etwa die Hälfte des Teiges in eine zweite Schüssel geben, Kakao daraufsieben und unterrühren. Die Konsistenz des Teiges mit Mineralwasser so anpassen, dass sie der des hellen Teiges entspricht. Auch den hellen Teig noch einmal durchrühren. Beide Teige abwechselnd in die Form füllen und eine Gabel zum Marmorieren hindurchziehen. Ca. 55 Minuten backen.
 
 
12 February 2012 @ 11:06 am

(Bild von Wisdom)

Die Idee zu diesem Rezept stammt von der Glückskatze, aus dem Haushaltsforum. Ich habe es etwas abgeändert, die Torte veganisiert und auch etwas nach meinem Geschmack modifiziert. Das Ergebnis war eine tolle Torte die auf jeder Kaffeetafel sowohl geschmacklich, als auch optisch mithalten kann. 

Zutaten (für eine 24er Springform):

Für den Boden:
200 gr Zucker
2 El Kakaopulver, gehäuft
300 gr Mehl
2 Tl Backpulver
2 Tl Natron
1 Tl Salz
150 ml Öl
2 Tl Essig
400 ml Sojamilch

Für die Füllung: 
1 Packung Sojasahne, aufschlagbar
250 gr Maronipüree (TK)
2 Packungen Sahnesteif
etwas Rum
1/2 Glas Preiselbeermarmelade
250 gr Marzipan

Für die Ganache:
160 gr Zartbitterschokolade
100 gr Sojasahne, süß

Zucker, Kakaopulver, Mehl, Backpulver, Backnatron und Salz vermischen. Sonnenblumenöl, Essig und Sojamilch verrühren und unter die Mehlmischung rühren. In eine gefettete Springform füllen und bei 180°C etwa 45 Minuten backen. Auskühlen lassen und den Boden mit einem Bindfaden in zwei Hälften teilen. Die Sojasahne mit dem Sahnesteif aufschlagen, das aufgetaute Maronenpüress mit einschlagen. Eventuell noch mit Zucker süßen. Kalt stellen. Den unteren Boden auf eine Tortenplatte heben und einen Tortenring darum positionieren. Den Boden mit der Hälfte der Preiselbeermarmelade bestreichen. Die Hälfte des Marzipans zwischen zwei Teile Frischhaltefolie legen und auf Bodengröße ausrollen. Über die Preiselbeermarmelade legen und andrücken. Nun die Hälfte der Maronensahne auf dem Marzipan verteilen, glatt streichen, den zweiten Boden darauf legen und leicht andrücken. Die Prozedur auf dem zweiten Boden, der vorher mit etwas Rum getränkt wurde, wiederholen, zuerst Preiselbeermarmelade, dann die zweite, ausgerollte Marzipandecke und schließlich die restliche Maronensahne glatt streichen. Zum Schluss die Ganache zubereiten. Dafür die Sahne leicht erwärmen und die Zartbitterschokolade in Stückchen in der Sahne auflösen. Glatt rühren, auf der Torte vorsichtig verteilen und glatt streichen. Die Torte bis zum Verzehr kalt stellen. Optional mit etwas Kakao bestäuben. 

 
 
29 January 2012 @ 01:13 am

(Bild von Wisdom)

Jeden Winter das selbe Problem. Der Tiefkühlschrank ist voll mit Beeren vom Sommer und es sollte dringend etwas daraus gebastelt werden. In diesem Fall habe ich nach Schwarzen Johannisbeeren gegriffen und diesen Kuchen gebacken. Saftig, beerig, flott zusammen gerührt. Klappt natürlich auch mit jeder anderen Beerensorte. Leert eure Tiefkühlschränke! :-)

Zutaten (für eine 24er Springform):

3/4 cup Sojamilch
Zeste von einer Zitrone
1 El Zitronensaft
1/2 cup Öl
1/4 cup Seidentofu
1 Tl Vanillepulver
2 3/4 cup Mehl
1 1/2 cup Zucker
1 1/2 Tl Backpulver
1 Tl Natron
1/2 Tl Salz
2 cup Beeren

Das Backrohr auf 180°C vorheizen. Die Form leicht ausfetten und bemehlen. Die Sojamilch mit der Zeste und dem Zitronensaft in eine Schüssel geben und für etwa fünf Minuten zur Seite stellen, damit sie andicken kann. Das Öl, den Seidentofu und die Vanille dazu geben und glatt rühren. In einer zweiten Schüssel das Mehl, den Zucker, das Backpulver, Natron und Salz gut durchmischen. Die nassen Zutaten zu den trockenen geben und verrühren. Noch etwas Sojamilch einrühren, bis der Teig eine zäh vom Löffel reissende Konsistenz bekommt. 3/4 vom Teig in die Form geben und glatt streichen. Die Beeren gut abtropfen lassen (falls TK) und auf dem Teig verteilen. Den restlichen Teig darüber glatt streichen. Den Kuchen für etwa 60 Minuten backen, Stäbchenprobe machen (je nach Feuchtigkeit der Beeren kann es etwas länger dauern). Komplett auskühlen lassen und abschließend mit Puderzucker bestäuben.


 
 

(Bild von Wisdom)

Das Rezept stammt von einem Amerikanischen Blog, leide finde ich die Ursprungsquelle nicht mehr, ich habe mir nur schon vor längerer Zeit die Zutaten kopiert, weil ich fand, das sieht wahnsinnig lecker aus. Die Kombination Cranberries und Nüsse - ein perfekter Kuchen für diese Jahreszeit. Erinnert irgendwie an Früchtebrot, nur lockerer, saftiger und leckerer.

Zutaten (für eine 26er Springform eckig oder rund):
Die Angaben sind Amerikanische Cup Angaben, es empfiehlt sich, mit Cup Messbechern abzumessen.

Für den Teig:
3/4 cup Margarine, weich
1 1/2 cup Zucker
1/2 cup Apfelmus
1 1/4 cup Sojamilch Vanille
2 Tl Vanilleextrakt (oder einfach etwas echte Vanille)
2 1/2 Tl Backpulver
1 Tl Natron
1/4 Tl Salz
2 1/2 cup Mehl
1 El Essig
2 cup Cranberries, frisch oder gefroren, gehackt
1/2 cup Pekanüsse, geröstet, gehackt
2 El Orangenschale

Für das Frosting:
2 cup Puderzucker
1/3 cup Tofutti Cream Cheese, Natur
1/3 cup Margarine, weich
1/2 Tl Vanilleextrakt

Das Backrohr auf 180°C vorheizen. In einer großen Schüssel die Margarine mit dem Zucker schaumig schlagen. Das Apfelmus, die Sojamilch und die Vanille unterrühren. In einer weiteren Schüssel das Backpulver, Natron, Salz und Mehl gut vermengen. Jetzt die nassen Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und nicht zu fest vermischen. Dann den Essig zufügen und einrühren. Schließlich die Pekanüsse, Cranberries und Orangenschale unterrühren. In eine mit Backpapier ausgekleidete Springform streichen und für etwa 50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Je nach Größe der Form kann sich die Backzeit verringern bzw. verlängern. Den Kuchen komplett auskühlen lassen. Für das Frosting die Zutaten mit dem Mixer verrühren, das Frosting auf den Kuchen auftragen und optional mit getrockneten Cranberries und gehackten Pekanüssen garnieren. 


 
 
15 January 2012 @ 05:55 pm

(Bild von Wisdom)

Dieses total tolle Rezept stammt vom veganen Koch Jerome Eckmeier und ist garantiert auch ein Leckerbissen für Fleischesser. Omas-Rouladen, gefüllt mit Gürkchen, Räuchertofu und Zwiebeln. Ich habe die Füllung noch mit Karotte ergänzt, angelehnt an "Rindsvögele" die es in meiner Kindheit immer gegeben hat. Dazu serviert: Rotkraut und Petersilienkartoffeln in einer herzhaften Soße. 

Zutaten (für vier Personen):

8 Soja Big Steaks (zu beziehen über alles-vegetarisch.de)
1 kleines Glas Gewürzgurken
1,5 Liter pflanzliche Brühe
3 mittelgroße Zwiebeln
100 gr Räuchertofu (z.b. Real smoked Tofu von Viana)
Senf
Öl
Hafersahne
50 ml Gurkenwasser von den eingelegten Gurken
100 ml trockener Rotwein
3 El Sojasoße
Salz und Pfeffer
Majoran
3 Tl Tomatenmark
Paprika, edelsüß
Knoblauch frisch, fein gewürfelt
Kümmel
Curry
Petersilie
Muskat
2 Nelken
Lorbeerblatt

Die Sojasteaks in eine hohe  Schüssel legen und mit der kochenden Brühe übergießen und 15 Minuten ziehen lassen und danach sehr gut ausdrücken. In der Zwischenzeit die Zwiebel in kleine Streifen  schneiden und die Gurken halbieren. Den Räuchertofu mit einem Sparschäler feine Scheiben schneiden und im heißem Fett anbraten.Die Sojasteaks auf eine Arbeitsfläche legen und mit Senf von beiden seiten bestreichen. Dann jeweils ein Stück Zwiebel, Gurke und eine gebratene Scheibe Räuchertofu hineinlegen, zusammenrollen und mit Bratenbinder oder Zahnstochern fixieren. Den Brattopf anheizen und die Rouladen von allen Seiten gut anbraten. Die Rouladen hinausnehmen. Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln und in dem Öl anbraten. Das Tomatenmark hinzugeben und solange anbraten, bis es bräunlich geworden ist, dann mit Mehl bestäuben und mit dem Rotwein, Gurkenwasser und etwas Brühe ablöschen und glatt rühren. Danach die Sojasauce, Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß, Kümmel, Curry, Petersilie, Muskat, 2 Nelken, Lorbeerblatt hinzugeben und abschmecken. Die angebratenen Rouladen hineinsetzen. Deckel drauf und das ganze bei 180°C Temperatur und geschlossenem Deckel 30 Minuten im Backofen (Umluft) garen. Zum Schluss etwas Hafersahne hinzugeben. Falls die Soße noch zu flüssig ist, die Sauce weiter einkochen lassen oder mit etwas Kartoffel- oder Maisstärke abbinden.
 
 
11 January 2012 @ 03:48 pm

(Bild von Wisdom)

Leberwurst vom Tofutier! Für diese Leberwurstvariante muss definitiv kein Tier leiden. Ich habe sie bei Chefkoch ausgegraben und die Meinungen darunter haben mich überzeugt sie nachzumachen. Da stand drunter: Authentisch, super easy, total lecker, wie echte Leberwurst. Mein Fazit: Schmeckt verdammt echt und ist echt simpel. Taste it! 

Zutaten (für ca. zwei kleine Gläschen Leberwurst):

200 gr Räuchertofu
1 Glas Kidneybohnen
1 kleine Zwiebel
3 El Olivenöl
1 Tl Petersilie, gehackt
2 Tl Majoran, am besten frisch
Salz und Pfeffer

Tofu in kleine Stücke schneiden. Bohnen auf einem Sieb kurz abspülen und abtropfen lassen. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Petersilie waschen und fein hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln darin glasig dünsten, Majoran zugeben und kurz mitdünsten. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Alles in einen hohen Behälter geben und mit dem Mixstab cremig pürieren. Petersilie zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. In einem sauberen, verschließbaren Glas kann man die "Vegi-Leberwurst" ungefähr 1 Woche lang problemlos im Kühlschrank aufbewahren.
 
 
04 January 2012 @ 04:40 pm

Zutaten für 2 Portionen:
250g Nudeln (am besten Spätzle, aber ich hatte keine da)
400g Champignons
eine Zwiebel
50g Schinkenwürfel
Ein guter Schluck Rotwein
100ml Gemüsebrühe (evtl. aus gekörnter Brühe)
1 EL saure Sahne
Salz, Pfeffer
etwas Öl für die Pfanne
Petersilie (ich hatte noch gefrorene, deshalb hier keine brauchbare Mengenangabe)


Zubereitung:
Pilze putzen und klein schneiden. Die Zwiebel klein schneiden, das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Schinken und Zwiebeln dazu geben und anbraten. Die Pilze kurz mitbraten, dann den Wein und die Brühe dazu geben. Das ganze köcheln lassen und währenddessen die Nudeln garen. Die saure Sahne in die Pfanne dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken, am Schluss die Petersilie dazu und zusammen mit den Nudeln servieren.
 
 
29 December 2011 @ 05:41 pm

Nachdem die Rezeptur meines Lieblings-Zitronensorbets im Supermarkt zu meinen Ungunsten geändert wurde und ich außerdem noch drei Zitronen da hatte, habe ich mich mal selbst daran versucht.

130g Zucker
430ml Wasser
abgeriebene Schale einer halben Zitrone
Saft von 3 Zitronen

Wasser, Zucker, Zitronenschale und Zitronensaft zusammenschütten (idealerweise in einem metallenen Topf) und warten, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann in den Tiefkühler stellen und halbstündlich kräftig durchrühren, bis die Masse ganz gefroren ist.

 
 
16 December 2011 @ 09:53 pm

Ich bin kein großer Plätzchenfan, weihnachtlich-winterliche Kuchen haben es mir dagegen angetan. Dieser Gewürzkuchen ist schnell gebacken, hält recht lange und schmeckt ein bißchen wie "Lebkuchen in luftig".
- 125 gr Butter
- 250 gr Zucker
- 1 Pckg Vanillezucker
- 3-4 Eier
- 3 Tropfen Bittermandel
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Muskatnuss
- 1 Msp. gem. Nelken
- 1 Msp. gem. Zimt
- 350 gr Weizenmehl
- 50 gr Kakao
- 12 gr Backpulver
- 1/8 l Milch

- Fett schaumig rühren, nach und nach Zucker, Vanillezucker, Eier und Gewürze zugeben.
- Kakao und Mehl mischen und gesiebt, abwechselnd mit der Milch unterrühren.
- Das Ganze in eine Form geben und im vorgeheizten Ofen bei 175-200 °C ca. 50-60 min backen.
 
 
16 December 2011 @ 09:06 pm

In diesem Herbst gab es wieder eine wahre Apfelflut - und wer gute Lageräpfel hat, kann jetzt noch die letzten verbacken! Das Originalrezept für diesen Kuchen stammt von Dr. Oetker, wie fast immer gelingt es wunderbar und genauso schnell wie der Kuchen gebacken wird, ist er auch gegessen...
Rezept für eine Springform (26cm)
- 200 g Weizenmehl
- 3 gestr. TL Backpulver
- 125 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Pr. Salz
- einen Spritzer Zitronensaft
- 125 g weiche Butter oder Margarine
- 3 Eier (Größe M)

Belag:
- 750 g Äpfel
- 3 EL Milch
- 50 g Butter
- etwas Zimt-Zucker

- Vorbereiten: Boden der Springform fetten. Backofen vorheizen. Ober-/Unterhitze: etwa 180°C, Heißluft: etwa 160°C.2
- All-in-Teig: Mehl mit Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Mixer (Rührstäbe) kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe 2 Min. zu einem glatten Teig verarbeiten. 2/3 Teig in der Springform glatt streichen.3
- Belag: Äpfel schälen, vierteln, in Scheiben schneiden und kranzförmig darauflegen. Milch unter den übrigen Teig rühren, gleichmäßig über die Äpfel verteilen und mit Butterflöckchen belegen. Mit Zimt-Zucker bestreuen und backen (Einschub: unteres Drittel, Backzeit: etwa 45 Min.)
- Kuchen aus der Form lösen, aber auf dem Springformboden auf dem Kuchenrost erkalten lassen.
 
 
15 December 2011 @ 04:31 pm

Hui, der letzte Eintrag ist schon eine ganze Weile her... So lange, dass das Zwetschgenkompott saisonal leider nicht mehr passend ist. Da aber sicher im einen oder anderen Regal ein bereits eingemachtes Kompott lagert, empfehle ich das Rezept dennoch auch im Dezember, es ist so würzig und gehaltvoll, dass es auch jetzt wunderbar passt.
für 2 Personen
- ca. 350 g Zwetschgen
- 80 g Zucker
- 80 ml Apfelsaft
- 2 Nelken
- Zimt nach Gusto
- 1 Tl Speisestärke
- 1 El Schweineschmalz oder Butterschmalz oder Öl
- 100 g Baconstreifen
- 500 g Schupfnudeln
- 5 Stiele Majoran (ich habe aus Allergiegründen Petersilie genommen)
- Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Zucker und Apfelsaft mit Gewürzen aufkochen. Zwetschgen zugeben und zugedeckt 5 Min. bei milder Hitze kochen. 1 Tl Speisestärke mit 2 El Wasser glatt rühren, unter die Zwetschgen rühren, aufkochen und kurz kochen lassen. Zwetschgen in einer Schüssel abkühlen lassen.
- Schmalz oder Öl in einer Pfanne erhitzen. Baconstreifen zugeben und knusprig ausbraten. 1 Pk. Schupfnudeln zugeben und bei mittlerer Hitze goldbraun braten, dabei gelegentlich wenden.
- Blättchen vom Majoran abzupfen und grob schneiden. Schupfnudeln mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen und mit den Zwetschgen anrichten.
 
 
09 December 2011 @ 10:31 am

(Bild von Wisdom)

Die Mohnschnecken sind nach einem Rezept von Teerose - vielen Dank dafür. 

Zutaten (für ca. 10 - 12 Schnecken):

Für den Teig: 
500 gr Mehl
ca. 250 ml lauwarme Sojamilch
1 Würfel Hefe
100 gr Zucker

Für die Mohnmasse:
150 gr Mohn, gemahlen
1/2 Glas Aprikosenmarmelade, erhitzt
1 Packung Vanillezucker
ein bisschen Sojamilch

Mehl und Zucker in eine Schüssel geben, verrühren. Eine Kuhle bilden, die warme Milch hinein schütten und die Hefe einbröseln. Zugedeckt für etwa zehn Minuten stehen lassen, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Dann zu einem Teig kneten, etwa 30 Minuten stehen lassen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, wieder gehen lassen. Für die Mohnmasse die Marmelade erwärmen, die anderen Zutaten zufügen und glatt rühren. Auf dem Teig verteilen, den Teig rollen und in Scheiben schneiden. Schnecken auf ein Blech setzen, nochmals gehen lassen und mit etwas Sojamilch bestreichen. Schließlich für 20 Minuten bei 180°C Heißluft backen. Optional mit Zuckerglasur verzieren. 
 
 
09 December 2011 @ 10:21 am

(Bild von Wisdom)

Für den Kuchen muss frisches, fein stückiges Apfelkompott gekocht werden, so wird er schön lecker und saftig. Er ist sehr zimtlastig, also optimal für die weihnachtliche Zeit. 

Zutaten (für eine große Gugelhupfform):

2/3 cup Öl
1 1/2 cup Zucker, braun
3 cup Apfelkompott
4 cup Mehl
1 Tl Salz
3 Tl Backpulver
2 Tl Natron
2 El Essig
2 Tl Zimt

Das Backrohr auf 180°C vorheizen. Die trockenen Zutaten Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Gewürze in einer großen Schüssel vermischen. Öl mit Zucker und Apfelkompott in einer anderen Schüssel vermischen. Den Essig dazu geben und untermischen. Die trockenen Zutaten vorsichtig unter die nassen Zutaten mischen. Eine Gugelhupfform gut ausfetten und mehlen und den Teig einfüllen. Den Kuchen für ca. 35 bis 40 Minuten backen, Stäbchenprobe machen. Komplett auskühlen lassen (am besten über Nacht) und stürzen. Mit Puderzucker bestreuen. 

 
 
24 November 2011 @ 01:51 pm

(Bild von Wisdom)

Ein sehr saftiger und toller Kuchen ist dieser Birnen-Cashewnuss Kuchen. Er ist recht unkompliziert, hält sich mehrere Tage frisch und saftig und begeistert Gäste. Optional könnte man auch eine Schokoglasur darüber streichen und mit gerösteten, gehackten Cashewnüssen verzieren. So ist er schlicht, einfach, aber lecker - meine Gäste haben ihn geliebt. 

Zutaten (für eine 24er Springform):

2 cups Wasser
3/4 cup Öl
2 El Essig
1 Tl Vanille
3 1/2 cup Mehl, gesiebt
1 cup Zucker
1 Tl Salz
2 Tl Natron
5 mittlere Birnen, geschält, vom Kerngehäuse befreit und in Würfelchen geschnitten
1 cup Cashewnüsse, geröstet, gehackt

Das Backrohr auf 180°C vorheizen. Die nassen Zutaten Wasser, Öl, Essig und die Vanille untereinander vermischen. In einer größeren Schüssel die trockenen Zutaten Mehl, Zucker, Salz und Natron vermengen. Nun die nassen Zutaten zu den trockenen Zutaten geben, dabei nur mit der Hand verrühren, ein paar kleine Klümpchen dürfen bleiben. Eine Springform mit Backpapier bestücken. Die Birnenwürfel in den Teig geben, ebenso die gehackten Cashews. Alles vermischen. Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und bei 180°C ca. 40 - 45 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Optional mit Puderzucker bestäuben oder Glasur verzieren.